Ökologie und Umweltschutz

Seit seiner Gründung will das Sommercamp die internationale Verständigung fördern, Toleranz gegenüber anderen vermitteln und Kinder und Jugendliche dazu anregen, Verantwortung für Mitmenschen zu übernehmen.

Als neue Herausforderung kommt die umwelt- und sozialverträgliche Umorientierung unserer Gesellschaft hinzu, denn ein schonender Umgang mit Natur und Umwelt sowie ihren Ressourcen wird zur Existenzfrage für die heutige und die kommenden Generationen. Besonders mit der Lage direkt hinter dem Deich liegt es in unmittelbarem Interesse des Camps, die Umwelt zu beschützen und den Meeresspiegelanstieg zu verhindern.

Wir als Förderverein unterstützen den ökologischen Umbau durch finanzielle Mittel sowie Arbeitskraft bei der Ausführung.

Der Stromverbrauch des Sommercamps beträgt pro Jahr ca. 300.000 Kilowattstunden (kWh) und entspricht damit dem Verbrauch von ca. 100 privaten Haushalten. Ziel ist es, den Verbrauch an Strom und Wärme soweit wie möglich zu verringern und den Einsatz regenerativer Energiequellen zu verstärken. Die Erneuerung von Heizung, Kühltechnik und Warmwasserbereitung mit modernen, energieeffizienten Systemen ist ebenso Teil des ökologischen Umbaus wie die Deckung des Energiebedarfs aus den erneuerbaren Energiequellen Sonne und Wind.

Das Sommercamp verfügt in dieser Hinsicht über vielfältige Handlungsmöglichkeiten:
Der küstennahe Standort erlaubte den rentablen und effektiven Betrieb einer Windkraftanlage zur Stromerzeugung von 2002 bis 2025. Außerdem werden seit 2006 Solarmodule auf den Hauptgebäuden des Camps betrieben, um den Strombedarf in den Sommermonaten durch die Sonne teils zu decken.